Beitrag ansehen

Bio-Power am Mehlener Holz

Von Wolfgang Lübcke und Uli Klein Mehlen. Der Parkplatz an der Dinkelsburg hoch über Mehlen ist ein empfehlenswerter Ausgangspunkt für Nationalpark-Wanderungen. Von der benachbarten Schutzhütte aus bietet sich ein weiter Blick ins Edertal. Auf dem Weg in Richtung Mehler Holz und Rabenstein erstaunen in der Feldflur große Blühflächen. Diese hat der Pächter der Gemeindejagd von Mehlen, Michael Bischoff aus Malsfeld, …

Beitrag ansehen

Protokoll der Jagdgenossenschaftsversammlung Mehlen liegt zur Einsicht aus

Edertal. Das Protokoll der Jagdgenossenschaftsversammlung Mehlen vom 20. November 2020, liegt zur öffentlichen Einsicht im Bürgerbüro der Nationalparkgemeinde Edertal für die Dauer von 14 Tagen bis zum Mittwoch, 16. Dezember 2020, aus. Es ist zu beachten, dass nur Einzeln und nach vorheriger telefonischer Terminabsprache sowie unter strikter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen und Mindestabstandsregeln das Protokoll während der üblichen Dienst- und Öffnungszeiten …

Beitrag ansehen

Dem „Mäuseparadies“ persönlichen Stempel aufgedrückt

Von Uli Klein Mehlen. Erzieherin Elke Karl ist seit 40 Jahren im Öffentlichen Dienst beschäftigt. Zu den Gratulanten in der Kindertagesstätte „Mäuseparadies“ in Mehlen zählten Edertals Bürgermeister Klaus Gier, die Personalratsvorsitzende und der DRK Kreisverband Bad Wildungen. Vermutlich sei es für Elke Karl besonders schön gewesen, bei der Entwicklung und Gestaltung der pädagogischen Lern- und Betreuungsinhalte in dem damals neu …

Beitrag ansehen

Blühende Vielfalt statt Mais-Monokultur

Von Uli Klein Mehlen/Malsfeld. Auf seinem Acker in unmittelbarer Nähe des Nationalparkeingangs in Mehlen gelegen, hat Michael Bischoff Wildpflanzen angebaut, die für die Biogasproduktion bestimmt sind. Nach Auskunft von Werner Kuhn vom Netzwerk Lebensraum Feldflur, gilt Bischoff als Pionier in Hessen: „Weil er sich für die Aussaat heimischer Wildpflanzen und Kulturarten als nachwachsende Energieträger entschieden hat.“ Eher durch Zufall sei …

Beitrag ansehen

Vom Maisacker zum Paradies aus Menschenhand

Von Wolfgang Lübcke Mehlen. Anfang der 1980 Jahre wurde hier noch Mais angebaut. Jetzt ist die „Schwimmkaute bei Mehlen“ zwischen Giflitz und Mehlen gelegen, eines der artenreichsten Naturschutzgebiete im Kreis Waldeck-Frankenberg. Der etwa fünf Hektar große Teich und ebenso großem, mit Gehölzen bestandenen Umfeld ist durch Kiesgewinnung entstanden. Es erfolgten keinerlei Renaturierungsmaßnahmen, etwa durch Anpflanzungen von Bäumen und Sträuchern, die …

Beitrag ansehen

Wo die Nachtigall singt – Frühlingsboten an der Eder

Von Wolfgang Lübcke Edertal. Wollte man eine Charakter-Vogelart der Ederauen wählen, hätte die Nachtigall gute Chancen, denn die untere Eder ist ein guter Ort, wenn man ihren Gesang erleben möchte. Schon Louis Curtze erwähnt in seiner „Geschichte und Beschreibung des Fürstentums Waldeck“ (1850), dass die Nachtigall „nur in den milden Teilen des Landes“ vorkomme und benennt ausdrücklich das Edertal. Aber …

Beitrag ansehen

Der Biber ist zurück

Von Wolfgang Lübcke Mehlen. Die Edertaler Tierwelt ist um eine Art reicher! Wer aufmerksam entlang der Eder zwischen Mehlen und Mandern wandert, kann die typischen Fraßspuren von Bibern entdecken. Bereits im 16. Jahrhundert wurde der Biber in Hessen ausgerottet. So erklärt sich, dass in der „Geschichte und Beschreibung des Fürstenthums Waldeck“ von Louis Curtze, die 1950 erschienen ist und auch …

Beitrag ansehen

Etwa 1000 Stare übernachten nahe Mehlen

Von Wolfgang Lübcke Mehlen. Wir stehen an einem Oktober-Abend auf dem Feldweg, der von Mehlen in Richtung Giflitz durch das Kiesgrubengebiet führt, etwa hundert Meter unterhalb des Goldwäschers. Hier ist seit einigen Wochen ein imposantes Naturschauspiel zu beobachten. Hunderte von Staren fallen zum Schlafen in die Ufervegetation des Teiches rechts vom Weg ein. Es ist 18.30 Uhr: Erste kleine Starentrupps …

Beitrag ansehen

Die Eder blüht

Von Wolfgang Lübcke Edertal. Die Eder bietet zurzeit ein interessantes Bild: Weite Teile des Flusses sind von einem weißen Blütenteppich bedeckt. Es handelt sich um den Flutenden Hahnenfuß. Normalerweise blüht die Charakterpflanze rasch fließender Flüsse und Bäche von Juni bis August. Das war aber in diesem Jahr kaum möglich, da wochenlang enorm viel Wasser aus dem Edersee abgelassen wurde. Nachdem …