Am 10. Februar fand zum 20. Mal der Tag der Kinderhospizarbeit statt. Dieser besondere Aktionstag wurde am 10. Februar 2006 vom Deutschen Kinderhospizverein (DKHV e.V.) ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich begangen.
Ziel des Tages ist es, die Inhalte und Angebote der Kinder- und Jugendhospizarbeit stärker in der gesellschaftlichen Wahrnehmung zu verankern. Gleichzeitig soll auf die Sinnhaftigkeit ehrenamtlichen Engagements aufmerksam gemacht, finanzielle Unterstützung gewonnen und das Thema „Tod und Sterben junger Menschen“ enttabuisiert werden. Vor allem aber steht der Tag dafür, solidarisch an der Seite der betroffenen Familien zu sein.
Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Fritzlar/Nordhessen, Teil des Deutschen Kinderhospizvereins, begleitet seit Mai 2019 lebensverkürzend erkrankte Kinder und deren Familien aus den Landkreisen Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen den Familien zur Seite, entlasten sie im Alltag und unterstützen sie in schwierigen Situationen.
Auch in diesem Jahr setzte der Deutsche Kinderhospizverein erneut ein sichtbares Zeichen: Im Landkreis Waldeck-Frankenberg sowie im Schwalm-Eder-Kreis wurden zahlreiche markante Gebäude grün angestrahlt, um auf die Situation von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen sowie auf die wichtige Arbeit der Kinderhospize aufmerksam zu machen.
Die Farbe Grün hat für den Deutschen Kinderhospizverein eine besondere symbolische Bedeutung. Sie steht für Verbundenheit, Solidarität und Aufmerksamkeit – sowohl für die betroffenen jungen Menschen als auch für deren Familien. Das grüne Band als Erkennungszeichen des Tages symbolisiert diese Solidarität und ist seit mehr als 20 Jahren fester Bestandteil des Aktionstags.
In der Nationalparkgemeinde Edertal leuchtete zudem wieder die Edertalsperre in Grün – als starkes Symbol für Hoffnung, Zusammenhalt und Unterstützung.
Startseitensymbolfoto: Heinz Rohde – AKHD
